Sind die Mineralien im Wasser gesund oder nicht?
Folgende Aussagen und Feststellungen werden immer wieder kontrovers diskutiert:
"Mineralien im Wasser, Mineralwasser kann der Körper nicht nutzen"...
"Mineralien im Wasser, Mineralwasser belasten den Körper"...
"Mineralien im Wasser, Mineralwasser sind gesund"...
"Mineralien im Wasser, Mineralwasser sind gut für Knochen"...
"Mineralien im Leitungswasser / Mineralwasser sind nicht gesund"...
Ausführliche und verständliche Informationen zu dem Thema Mineralien im Wasser, Trinkwasser und Mineralwasser finden Sie hier
Können wir unseren Mineralbedarf durch Leitungswasser oder Mineralwasser
decken?
Wasser enthält Mineralien in Form von sogenannten mineralischen Salzen ? auch
anorganische Mineralien genannt. Nach neuesten Erkenntnissen nimmt der
menschliche Körper diese anorganischen Salze nur dann auf, wenn er seinen Bedarf
nicht in organischer Form aus den festen Nahrungsmitteln decken kann.
Feste Nahrungsmittel enthalten hauptsächlich organische Mineralien in Form von
Proteinverbindungen (Chelaten) und natürlichem Zucker. Die Aufnahme dieser
organischen Stoffe fällt dem Körper weit leichter, als die der anorganischen Salze.
Doch selbst wenn wir die im Wasser vorhandenen Mineralien problemlos aufnehmen
könnten, so ist die darin enthaltene Menge im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln
nur sehr gering - so gering, daß normales Leitungswasser als Mineralstoffquelle
nicht ausreicht, den täglichen Bedarf zu decken!
Zum Vergleich:
Ein Glas Milch enthält mehr Kalzium und Magnesium als 20 Liter Trinkwasser. Auch
Wasser mit hohem Mineralgehalt (z. B. einer Heilquelle) löst das Problem der
Mineralstoffzufuhr nicht. Zum einen führen Sie Ihrem Körper dadurch Mineralsalze zu,
die für ihn problematischer sind, als die Chelate der organischen Nahrungsmittel. Zum
anderen laufen Sie Gefahr, einige Mineralien (z.B. Natrium) in zu hohen Mengen zu
sich zu nehmen.
Große Mengen an anorganischen Mineralien geben dem Wasser außerdem einen
unangenehmen metallischen, manchmal auch salzigen Geschmack, der Speisen und
Getränke negativ beeinflußt. Besonders deutlich wird dies bei Mineral- und
Tafelwasser, das über längere Zeit offen gestanden hat:
Wenn die Kohlensäure verflogen ist, dann schmeckt das Wasser oft schal und
unangenehm und besitzt auch nicht mehr die Fähigkeit, Durst zu löschen.
Die Aufnahme von Mineralien
Bei der Beurteilung, welche Mineralien sich für den menschlichen Organismus am
besten eignen, wurde bisher nur selten zwischen
- der Verwendung von Mineralien im Körper, also deren Funktion und
- der Aufnahme der Mineralien in den Körper, - also der "Transportverpackung"
Erst seit kurzem weiß man, daß die Aufnahme von Mineralstoffen nur wenig damit zu
tun hat, wie diese Stoffe im Körper eingesetzt werden und in welcher Form sie dort
auftreten.
Ein kleines Beispiel: Wenn Sie unter Eisenmangel leiden, so hat es wenig Zweck,
Eisenspäne zu essen. Was Sie brauchen, ist Eisen in einer organischen Verpackung,
zu der der Körper Zugang hat.
Dem Körper werden Mineralien in zwei Formen angeboten:
in anorganischer Form (z.B. im Wasser als Mineralsalze) und
in organischer Form (in der festen Nahrung als sogenannte Chelate).
Im letzten Jahrzehnt wurde festgestellt, daß der Körper organische Chelate weit
besser aufnimmt, als die anorganischen Mineralien. Er greift sogar nur dann auf
anorganische Mineralien zurück, wenn er seinen Bedarf nicht aus den Chelaten der
organischen Nahrung decken kann.
Die Unterschiede dieser beiden Mineralstoffarten sind enorm:
Kalziumsalz (Kalziumsulfat, Kalziumkarbonat etc.) wird beispielsweise nur zu 5-10
Prozent aufgenommen, Kalzium in Chelatform aber zu 95 Prozent.
In der folgenden Tabelle wird deutlich, daß der Körper Mineralien in Chelatform weit
besser nutzen kann, als in der anorganischen Salzform.
Was sind Chelate?
Chelate finden wir in vielen Nahrungsmitteln, z.B. als Kalziumlaktat in der Milch,
Chrom- und Selenchelat in der Hefe, Magnesiumchelat im Chlorophyll, Eisenchelat im
Blut, etc.
Chelate sind an organische Stoffe (z.B. Aminosäuren, Laktat, Citrat, etc.) gebundene
Mineralien. Das Wort Chelat kommt aus dem Griechischen und bedeutet Klaue. In
Chelaten ist der Mineralstoff von einem Ring von Aminosäuren umgeben, der ihn wie
die Klaue eines großen Tieres in seiner Mitte festhält.
Bei der Aufnahme von Chelat im Körper wird dieser Aminosäurering aufgelöst und der
Mineralstoff seiner Verwendung zugeführt. Die dabei freiwerdenden Aminosäuren sind
organische Grundbausteine und lassen sich ebenfalls im Körper einsetzen.
Die problematischen anorganischen Mineralien
Anders sieht es bei anorganischen Mineralien (wie in Wasser gelöst) aus. Nur ein
äußerst geringer Anteil wird in reiner Form (d.h. nicht an andere anorganische
Substanzen gebunden) vom Körper aufgenommen.
Die überwiegende Mehrheit der anorganischen Mineralien ist beim Transport in den
Körper mit anderen anorganischen Stoffen gekoppelt. Hier als Beispiel das
Calciumsulfat. Bei der Auflösung dieser Bindung wird das Calcium von dem Sulfat
getrennt und wie bei den Chelaten seiner Bestimmung übergeben. Dabei wird jedoch
auch das Sulfat frei, für das der Körper KEINE Verwendung hat.
Viele dieser Abfallprodukte werden ausgeschieden. Ein nicht unwesentlicher Teil lagert sich jedoch im Körper ein und reichert sich dort an. Besonders bei giftigen Substanzen können im Körper dadurch langfristig kritische Werte überschritten werden und Krankheiten entstehen.
Es gibt aber noch eine andere, gefährlichere Möglichkeit:
Durch seine Lösung vom Mineralstoff wird bei dem unerwünschten Abfallstoff
Bindungsenergie freigesetzt. Durch diese Bindungsenergie kann die Substanz mit
anderen Stoffen im Körper reagieren und dadurch u. U. viel Schaden anrichten. Man
bezeichnet diese unerwünschten Abfallprodukte auch als freie Radikale.
Freie Radikale werden von der Medizin als sehr problematisch angesehen, da sie
unter anderem bei Arzneimitteln für einen Großteil der Nebenwirkungen verantwortlich
sind.
Die besten Mineralstoffquellen
Optimal ist eine ausgewogene, breitgefächerte Ernährungsweise mit einem großen
Anteil an Salaten, Gemüse und frischem Obst. Nehmen Sie zum Kochen und
Trinken sauberes Wasser mit möglichst wenig Schadstoffen und anorganischen
Salzen.
Bei einer ausgewogenen und breitgefächerten Ernährungsweise legt sich der Körper
normalerweise einen langfristigen Vorrat aller lebenswichtigen Substanzen an, aus
dem er seinen Bedarf deckt. Dieser körpereigene Speicher wird automatisch wieder
angefüllt, sobald die entsprechenden Mineralien in der Nahrung angeboten werden.
Vertrauen Sie darauf, daß Ihr Körper sich aus einem reichhaltigen Nahrungsangebot
auf optimale Weise all die Substanzen holt, die für seine Erhaltung und seine
Gesundheit nötig sind. Wasser hat in unserem Organismus ein völlig andere Funktion.
Wasser ist das ideale Transport und Lösungsmittel !
Aber nicht irgend welches Wasser, sondern eines, welches die natürlichen
Eigenschaften besitzt und frei von unerwünschten Stoffen ist. Neben wenigen
mineralarmen und natürlichen Flaschenwässer besitzt Bio-Brunnen Wasser die idealen
Eigenschaften eines Transport- und Lösungsmittels.
Hier wird das biologisch so wertvolle Terrain eines natürlich, reinen Wassers
berücksichtigt. (pH-Wert = 6,4-6,8 / rH2 Wert =26-29 und r-Wert = > 6000 Ohm).
Physiologisch regelt unser Durstgefühl den Prozeß des Lösungs- und
Tansportmittelbedarfes.
Durst ist kein Verlangen nach Mineralien ,sondern das Verlangen nach einer Lösung
mit freier Transportkapazität.
Quellen:
- "Die fantastische Geschichte des Wassers" W.Ennsthaler Verlag, A-4402 Steyer Hermann Kuhn ISBN 3 85068 370 2
- "Biolelektronik nach Vincent" GWG - Ges. Wasser & Gesundheit mbH
